Ratgeber

Willkommen in unserem Pool-Ratgber! Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zu unseren Produkten.

In zahlreichen Internetforen wimmelt es nur so vor Halbwissen und Unwahrheiten. Daher haben wir uns dazu entschieden, diesen Ratgeber für Sie zu erstellen.
Hier haben Sie rund um die Uhr die Möglichkeit, auf fundiertes Fachwissen von Experten zum Thema Schwimmbecken und Poolzubehör zurückzugreifen.

Wir überarbeiten unseren Ratgeber permanent und füllen diesen mit neuen, interessanten, Beiträgen. Daher lohnt es sich regelmäßig hier vorbeizuschauen.

Um den Ratgeber möglichst übersichtlich zu halten, haben wir diesen nach Kategorien unterteilt. Diese sind ähnlich zu unseren Produktkategorien im Shop.
Im Suchfeld können Sie Ihr gesuchtes Schlagwort eingeben. Damit werden alle Kategorien nach passenden Fragen bzw. Antworten durchsucht.


Poolkonstruktion / Poolbau / Poolfolien

Stahlwandbecken (als Rund, Achtform oder Oval)



Stahlwandbecken gehören zu den beliebtesten Beckenarten in Deutschland, da Sie einfach und schnell aufzubauen sind und ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten. Wir bieten aktuell 2 Stahlwandpool-Serien an, welche sich in den Eigenschaften und in der Montage geringfügig unterscheiden. Eine genaue Beschreibung der Unterschiede, finden Sie hier.

Rund und Achtform-Stahlwandbecken mit einer Tiefe von 120 cm können frei aufgestellt werden, was in der Platzwahl zu einer maximalen Flexibilität führt. Ab einer Tiefe von 150 cm ist ein Teileinbau von mindestens 50 cm erforderlich. Ovalbecken sind grundsätzlich nur für den vollständigen Erdeinbau geeignet und benötigen an den Längsseiten gemauerte Stützmauern. Ausgenommen hiervon sind unsere Easy-Line Ovalbecken, welche im Lieferumfang vertikale Streben enthalten, welche die Stützmauer ersetzen.

Stahlwandpools der Easy-Line Serie können auf einem gewachsenen Boden mit einer Ausgleichsschicht aus Sand montiert werden. Bei unserer Premium Stahlwandbecken-Serie muss eine armierte Betonbodenplatte den Pooluntergrund bilden. Die Bearbeitung des Untergrunds wird in den jeweiligen Aufbauanleitungen detailliert beschrieben. Wird ein Pool teileingebaut oder vollständig eingebaut, muss der im Erdreich versenkte Teil mit Magerbeton hinterfüllt werden. Die Abdichtung erfolgt durch eine vorkonfektionierte Poolfolie. Diese ist entweder mit einer verstärkten Einhängebiese zum Einhängen über den Stahlmantel ausgestattet, oder als Overlap-Folie.

Der Montgeaufwand für ein Stahlwandbecken ist je nach Beckenform und Tiefe gering bis mittelmäßig. Stahlwandbecken werden als DIY-Becken entwickelt, wodurch die Montage mittels der ausführlichen Anleitungen von Laien problemlos durchgeführt werden kann.
 

Styroporbecken (als Rechteck)



Vom Trendprodukt zum Standardprodukt: Styroporbecken bieten ein gutes  Preis-Leistungsverhältnis und sind durch die massive Bauweise sehr stabil und dazu einfach aufzubauen. Die Beckenwand aus Styropor bietet eine sehr gute Isolierung, wodurch Energiekosten gespart werden können. Zudem gibt es die Möglichkeit das Styroporbecken mit einer römischen Treppe oder Ecktreppe auzustatten, welche den Einstieg in den Pool erleichtert. Zudem kann die Treppe als Relax-Zone zum Sitzen verwendet werden. Die Treppenanlagen bestehen aus einem Stück und müssen nur in die Beckenwand integriert werden (in dem Bereich der Treppe entfallen die Styroporsteine).

Die Montage von Styroporbecken ist vergleichbar mit der Errichtung von LEGO-Bauwerken: Kinderleicht wird Steinreihe für Steinreihe mit dem Nut- und Feder-System im Versatz gesetzt. Die Styroporsteine werden mit einer Stahlarmierung versehen und mit Beton ausgegossen. Als Untergrund wird eine armierte Betonbodenplatte benötigt. Der Bereich zwischen Erdreich und Styroporsteinen wird mit Frostschutzkies ausgefüllt. Die Abdichtung erfolgt durch eine Poolfolie, welche mittels Keilbiese in einer Klemmleiste befestigt wird. Die Poolfolie ist vorkonfektioniert.

Ein großer Vorteil: Styroporbecken können bis zu einer Beckengröße 800x400x150 cm vollständig freistehend aufgebaut werden. Dadurch sind Styroporbecken für viele Gartengestaltungsmöglichkeiten relevant, da somit auch ein Bau in Hanglage möglich wird. Der Pool darf dabei jedoch nicht den Hang abfangen, da dies zu Beschädigungen führen kann.

Styroporbecken sind ebenfalls für den DIY-Bau konzeptioniert, wodurch die Montage mit Zuhilfenahme der Anleitungen problemlos ist. Die Montage ist allerdings aufgrund den einzelnen Bauschritte zeitaufwändiger als die Montage anderer Beckenarten.

Easy-Line Stahlwandbecken



Unsere Stahlwandbecken-Serie "Easy-Line" ist in unserem Sortiment die günstigste Pool-Variante. Die Easy-Line Poolserie ist für den unkomplizierten, einfachen und schnellen Badespaß für den kleinen Geldbeutel konzeptioniert. Easy-Line Pools sind als Rund- und Oval-Aufstellbecken in den Tiefen 90 cm, 110 cm und 120 cm erhältlich. Die Ovalbecken werden mit vertikalen Streben für die Längsseiten geliefert, welche eine gemauerte Stützmauer ersetzen.

Ausgestattet sind diese Schwimmbecken mit einer 0,30 bis 0,40 mm starken Stahlwand und einer 0,225 mm bis 0,40 mm starken Poolfolie in unterschiedlichen Farben und Mustern (abhängig vom Beckenmodell, näheres in der jeweiligen Artikelbeschreibung). Einige Beckenmodelle sind mit Stahlwand im Holzdesign erhältlich, was Ihren Pool zum Hingucker schlechthin macht.

Die Montage und Vorbereitungsarbeiten sind bei den Easy-Line Pools sehr einfach und unkompliziert. So ist bspw. eine Betonbodenplatte nicht erforderlich, da das Becken auch auf gewachsenem Untergrund mit einer Sand-Ausgleichschicht montiert werden kann. Da diese Schwimmbecken generell als Aufstellbecken geeignet sind, ist kein Aushub notwendig, es muss lediglich die Grasnabe abgetragen werden (falls vorhanden). Daher ist der Poolbau – insebsondere in Bezug auf die Bauvorbereitung – sehr unkompliziert.

Die Becken können im aufgebauten Zustand überwintert werden. Ein Abbau über den Winter ist nicht notwendig, soweit das Becken ordnungsgemäß eingewintert wird (Mehr hierzu in unserer Ratgeber-Kategorie "Pool Überwinterung / Auswinterung".)
 

Stahlwandbecken "Made in Germany"



Bei dieser Beckenlinie handelt es sich um Stahlwandbecken aus dem hochwertigsten Sektor in Fachhandelsqualität. Diese Becken werden in Deutschland hergestellt und entwickelt. Diese Beckenserie ist für den langfristigen Badespaß konzeptioniert, weshalb die Vorbereitungsarbeiten mit einem  geringfügig höherem Arbeitspensum verbunden sind, als die vorherige Easy-Line Beckenserie. Aufgrund der hochwertigeren Ausführung, sind diese Stahlwandpools im Vergleich zur Easy-Line etwas hochpreisiger.

Erhältlich sind diese Stahlwandbecken als Rund, Oval und Achtformbecken, jeweils in den Tiefen 120 cm und 150 cm. Rund und Achtform-Stahlwandbecken mit einer Tiefe von 120 cm können frei aufgestellt werden, was in der Platzwahl zu einer maximalen Flexibilität führt. Ab einer Tiefe von 150 cm ist ein Teileinbau von mindestens 50 cm erforderlich. Ovalbecken sind grundsätzlich nur für den vollständigen Erdeinbau geeignet und benötigen an den Längsseiten gemauerte Stützmauern.

Ausgestattet sind diese Schwimmbecken mit einer Stahlwand in Materialstärke 0,6 mm (120 cm Beckentiefe) oder 0,8 mm (150 cm Beckentiefe).

Die Poolfolie ist individuell konfigurierbar und erhältlich in
0,4 mm | Blau
0,6 mm | Blau
0,8 mm | Blau
0,8 mm | Sand
0,8 mm | Grau

Das Zubehör kann indivduell ausgewählt und konfiguriert werden. Alle Zubehörteile sind von allerhöchster Qualität. 

Die Montage und Vorbereitungsarbeiten sind bei dieser Beckenserie aufwändiger, da eine Betonbodenplatte zwangsläufig benötigt wird. Zudem benötigen Ovalbecken eine seitliche Stützmauer, welche vor Ort gemauert werden muss. Bei Achtformbecken muss der Grundträger der Stützkonstruktion einbetoniert werden. Der eingebaute Teil vom Pool muss mit Magerbeton hinterfüllt werden.

Aufgrund des massiven Baus mit Betonbodenplatte, ggf. Stützmauer, und seitlicher Magerbetonhinterfüllung, weisen diese Becken eine sehr lange Haltbarkeit auf, soweit die Beckenpflege nicht vernachlässigt wird. Zudem sind diese Stahlwandbecken sehr wartungsfreundlich. Muss der Pool irgendwann ersetzt werden, muss nur das Becken an sich getauscht werden, die Vorbereitungsmaßnahmen sind dann nicht erneut fällig, soweit die Substanz darunter gut erhalten ist.

Auf die Stahlwand wird eine Herstellergarantie von 10 Jahren gegen das Durchrosten des Stahlmantels gewährt. Für Poolfolien mit einer Stärke 0,60 mm gibt es eine 6-jährige Herstellergarantie auf Fehler der Schweißnaht und bei Stärke 0,80 mm eine 8-jährige Herstellergarantie auf Fehler der Schweißnaht. Mehr hierzu finden Sie in unseren Garantiehinweisen.

Ein Handlauf vereint Funktionalität mit Ästhetik. Er wird benötigt, um die Poolfolie zu fixieren und um das Stahlwandbecken am oberen Rand ästhetisch und sicher abzuschließen. Handlaufschienen werden auf die Stahlwand gesteckt und mit Steckverbindern verbunden. Vorher wird (im Regelfall) eine Innenhülle mit Einhängebiese P1 über den Stahlmantel eingehängt. Der Handlauf stabilisiert und sichert somit die Innenhülle.

Doch wann wird ein Classic-, wann ein Kombi-Handlauf angewendet? Der Unterschied wird erst relevant, wenn die Poolfolie gewechselt werden muss.

Wenn der Handlauf überdeckt wird (bspw. mit Beckenrandsteinen), sollte ein Kombi-Handlauf verwendet werden. Durch eine zusätzliche seitliche Nut, bietet diese Handlaufart die Möglichkeit eine Ersatz-Innenhülle mit Keilbiese zu montieren, auch wenn der Handlauf nicht von der Stahlwand abnehmbar ist.

Ein Classic-Handlauf ist hingegen nur empfehlenwert, wenn die Poolumgebung derart gestaltet wird, dass der Handlauf immer abnehmbar bleibt. Ein späterer Folienwechsel ist bei dieser Handlauf-Variante nur möglich, wenn der Handlauf entfernbar ist.
 

 
     
 
Handlauf Classic
Farbe Weiß mit 2 schmalen silbernen Streifen
  Handlauf Kombi
Farbe Weiß mit einem breiten blauen Streifen


Filteranlagen und Pumpen


Die Filteranlage ist die Lunge Ihres Pools und ist die wichtigste Komponente der Wasseraufbereitung. Daher muss Ihre Filteranlage die passende Filtrationsleistung liefern, andernfalls wird Ihr Poolwasser nicht ausreichend mechanisch aufbereitet. Generell gilt, dass eine größere Filteranlage sinnvoller ist, da diese Ihre Beckenwasser schneller und effektiver aufbereitet. Hierbei sollte jedoch auch nicht übertrieben werden, schließlich schießt man auch nicht mit Kanonen auf Spatzen.

Zur Berechnung der benötigten Filterleistung, wird mit 10 Stunden Filterlaufzeit kalkuliert. Die Filteranlage sollte also derartig ausgelegt sein, dass der Beckeninhalt innerhalb von 10 Stunden mindestens 2 mal umgewälzt wird.

Zur Berechnung der benötigten Filterleistung wird folgende Rechenformel angewendet:
Beckenvolumen in m³ x 2 / 10 = Benötigte Filterleistung in m³/h

Achtung: Die Berechnung der benötigten Filterleistung hängt jedoch nicht direkt mit der tatsächlichen Filterlaufzeit zusammen.
Als Faustregel für die tägliche Mindest-Filterlaufzeit gilt: Wassertemperatur geteilt durch 2. Bei Wassertemperaturen über 30 °C empfehlen wir dringend, rund um die Uhr zu filtern.

Wird eine kalkulatorische Filterlaufzeit von 10 Stunden angenommen, ist die Filteranlage generell ausreichend, soweit dabei die tatsächliche Filterlaufzeit (Wassertemperatur / 2) eingehalten wird.

Das Mehrwegeventil

Sandfilteranlagen bestehen aus zahlreichen Komponenten. Eine sehr wichtige Kompontente bildet hierbei das Mehrwegeventil, welches entsprechend der Ventil-Stellung das Poolwasser leitet. Filteranlagen müssen regelmäßig gewartet und gepflegt werden. Damit dies reibungslos funktioniert, ist jede Sandfilteranlage mit einem Umschaltventil ausgestattet.
 

Vor der Ventilumstellung

Bevor die Position vom Ventil umgestellt wird, muss der Wasserstrom unterbunden sein. Hierfür muss die Filterpumpe ausgeschaltet werden.
Eine Ventilumstellung im laufenden Betrieb kann zu Beschädigungen im Ventil führen.

 

Was bedeuteten die einzelnen Ventilstellungen?

Filtern
In der Stellung Filtern wird das Poolwasser durch das Filtermaterial geleitet und hierbei aufbereitet.
Dannach wird das Poolwasser durch den Reinwasseranschluss wieder in das Schwimmbecken geleitet.
Wird ein manueller / halbautomatischer Poolreiniger verwendet, ist die Stellung Filtern empfehlenswert.

Entleeren
Bei der Ventilstellung Entleeren wird das Poolwasser direkt in die Kanalleitung "Waste" geleitet. Das Filtermedium wird hierbei nicht beansprucht.
Diese Filterstellung ist emfpehlenwert, wenn das Poolwasser für den Winter abgelassen wird (vorher Rückspülen), wenn Ihr Becken stark verunreinigt ist oder Sie feine Schmutzpartikel entfernen möchten (bspw. Sand).

Offen / Winter
Diese Ventilstellung wird bei einer passiven Überwinterung verwendet. In dieser Ventilstellung werden alle Wege geöffnet, wodurch die Dichtungen über den Überwinterungszeitraum entlastet werden. Diese Ventilstellung darf nur bei ausgeschalteter Filterpumpe angewendet werden.

Geschlossen
Diese Ventilstellung wird verwendet, wenn an der Pumpe eine Wartung ansteht. In diser Stellungen werden alle Wege geschlossen, wodurch vom Ventil zur Pumpe kein Wasser nachfließen kann.

Möchten Sie den Pumpen-Siebkorb reinigen, müssen Sie diese Ventilstellung anwenden und die Saugleitung(en) zuschiebern. Dann können Sie völlig problemlos, ohne Wasserverlust, den Siebkorb reinigen. ​Diese Ventilstellung darf nur bei ausgeschalteter Pumpe angewendet werden.

Rückspülen
Das Rückspülen gehört zur regelmäßigen und unerlässlichen Beckenpflege. Bei dieser Ventilstellung fließt das Wasser in umgekehrter Richtung durch den Filterkessel, wodurch das Filtermedium gereinigt und vom Schmutz gelöst wird. Das Wasser wird hierbei in den Kanalanschluss "Waste" geleitet. Nach dem Rückspülen muss nachgespült werden.

Zirkulieren
Bei dieser Ventilstellung wird das Poolwasser nicht durch den Filterkessel geleitet, sondern ohne Aufbereitung direkt in das Schwimmbecken zurückgeführt. 
Empfehlenswert ist diese Stellung, wenn eine schnelle und direkte Wasserumwälzung gewünscht ist, bspw. bei einer Stoßchlorung.

Nachspülen
Nach dem Rückspülen muss nachgespült werden, da sonst aufgewirbelte Partikel vom Filtermedium in den Pool gelangen können. Bei dieser Ventilstellung wird das Wasser wieder in richtigee Flussrichtung durch den Filterkessel geleitet, wird jedoch ebenfalls noch in den Kanalanschluss "Waste" geleitet. Hierdurch wird das aufgewirbelte Filtermaterial wieder verdichtet.


Wasseraufbereitung und Poolreinigung



Die regelmäßige Pflege Ihres Pools erfolgt in vier Schritten.
Befolgen Sie diese einfachen Schritte und baden in kristallklarem, hygienisch einwandfreiem Poolwasser.
 

1. Wasser-Gleichgewicht

Warum?
Das Wassergleichgewicht bzw. die pH-Regulierung ist die Basis der Poolwasserpflege. Es ist der erste Schritt zu sauberem Poolwasser und optimalem Badekomfort. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 7,0 und 7,4. Liegt der pH-Wert außerhalb des empfohlenen Bereichs, kann dies zu Haut- und Augenreizungen sowie zu Schäden an Einbauteilen führen. Alle weiteren Pflegeschritte sind zudem weniger effizient. Untrennbar verbunden mit der Einstellung des pH-Werts ist die Einstellung der Karbonathärte oder auch Alkalinität (TA-Wert). Ein instabiler pH-Wert kann durch eine niedrige Alkalinität (TA-Wert unter 80 mg/l) verursacht werden. Ein gut eingestellter TA-Wert beugt deshalb Schwankungen des pH-Wertes vor und sorgt für ein stabiles Wassergleichgewicht.

Wann?
Wenn der pH-Wert außerhalb des empfohlenen Bereichs von 7,0 – 7,4*, und der TA-Wert unter 80 mg/l liegt. Kontrollieren Sie den pH-Wert mindestens einmal pro Woche. *7,0–7,6 bei der Pflege mit Brom.

Produktempfehlung  

2. Wasser-Desinfektion

Warum?
Zusätzlich zum Gleichgewicht des Wassers ist die Wasserdesinfektion ein essentieller Schritt in der Poolpflege, um Verunreinigungen wie Bakterien und Mikroorganismen aus dem Wasser zu entfernen. Ohne Zugabe eines Desinfektionsmittels wird das Wasser sehr schnell trüb und unästhetisch, und Baden ist nicht mehr bedenkenlos möglich. Für ein hygienisch reines und kristallklares Wasser ist daher eine wirksame Desinfektion erforderlich.

Wann?
Das Poolwasser muss kontinuierlich während der gesamten Badesaison desinfiziert werden. Bei Problemen (Algen, Trübungen, glitschigen Belägen) führen Sie eine Stoßdesinfektion durch. Halten Sie den Chlorgehalt stets zwischen 0,5 und 1 mg/l.

Produktempfehlung  

3. Algenverhütung

Warum?
Auch eine kontinuierliche Wasserdesinfektion reicht nicht immer aus, um die Verbreitung von Algen im Pool zu verhindern. Deshalb ist eine Vorbeugung notwendig, um das Algenwachstum zu verhindern bzw. zu verlangsamen. Algen können sich sehr schnell über die durch den Wind in den Pool eingetragenen Sporen verbreiten, und fördern das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Zudem können rutschige Algenbeläge Unfälle verursachen.

Wann?
Geben Sie regelmäßig einen Algenschutz in das Poolwasser, um die Algenbildung zu verhindern, insbesondere bei Sonneneinstrahlung und Hitze, da diese das Wachstum besonders begünstigen. Die Bildung von Algen lässt sich viel einfacher und kostengünstiger durch vorbeugende Maßnahmen verhindern, als sie später mühsam wieder aus dem Becken entfernen zu müssen.

Produktempfehlung  

4. Flockung

Warum?
Die Flockung sorgt für kristallklares Wasser in Ihrem Becken. Trübes Wasser ist ein Phänomen, das in jedem Pool irgendwann einmal auftritt. Verantwortlich dafür sind die im Wasser schwebenden Kleinstpartikel. Die meisten Filter sind nicht in der Lage, diese feinsten Partikel herauszufiltern. Das Ergebnis: Das Wasser wird trüb. Durch das Flockungsmittel werden diese feinsten Partikel zusammengefasst und in eine "Flocke" eingehüllt, und werden dadurch vergrößert und filtrierbar gemacht. Bei der nächsten Rückspülung werden sie dann endgültig und effektiv aus dem Filter entfernt.

Wann?
Kontinuierlich, während der gesamten Badesaison. Der Einsatz eines Flockungsmittels wird nur bei Sand- oder Glasfiltern empfohlen. Für Pools mit Kartuschenfiltern empfehlen wir die Verwendung eines Klarmachers.

Produktempfehlung  

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Kontrolle ist besser und sicherer

Der pH-Wert und der Gehalt an Desinfektionsmittel sind wichtige Messwerte für hygienisch reines Poolwasser. Sie sollten daher regelmäßig überprüft werden. Durch die Überwachung der wichtigsten Wasserparameter wird die Wasserpflege erleichtert und die Dosierung der Produkte optimiert, wodurch wiederum ein übermäßiger Verbrauch verhindert wird.

In der Wasserpflege ist die Wasseranalyse ein weiterer wichtiger Schritt. Sie erfolgt durch die regelmäßige, ein- bis zweimal wöchentlich durchgeführte Kontrolle des pH-Werts und des Desinfektionsmittelgehalts, sowie bei Bedarf weiterer Parameter.

Zur Überwachung der Wasserparameter gibt es drei Testmethoden: Quicktest-Streifen, Manuelle Pooltester und Elektronische Pooltester.
 

Quicktest-Teststreifen

Easy Dip Pooltester TeststreifenDie einfachste Methode erfolgt mit Quicktest-Teststreifen.
Dazu wird der Teststreifen in das Wasser getaucht und hierbei verfärbt.
Anschließend wird der Messwert anhand einer Farbskala ermittelt.

Diese einfache und schnelle Methode liefert ausreichende Ergebnisse, und ist für die wöchentliche Kontrolle und die Einhaltung der Wasserparameter ausreichend.
Eine präzise Messung ist mit Teststreifen allerdings nicht möglich.
 

Manuelle Pooltester

Pooltester Chlor / pH WertManuelle Pooltester sind äußerst zuverlässig.
Je nach Pflegemethode können pH-Wert und der Wert von Chlor oder Brom im Wasser gemessen werden.

Die Messung erfolgt durch Auflösen einer Reagenztablette in einem kleinen, mit Poolwasser gefüllten Behälter.
Das Wasser in der Messkammer wird durch die Reagenztablette entsprechend verfärbt.
Das Ergebnis wird anhand der Verfärbung und mithilfe einer Farbskala ermittelt.
 

Elektronische Pooltester

Bayrol elektronischer PooltesterDer elektronische Pooltester ist eine schnelle, präzise und komfortable Lösung
Wenn Sie Wert auf eine präzise Messung und optimaler Dosierung der Pflegeprodukte legen.

Der elektronische Pooltester ermöglicht die Messung von pH-Wert, Chlorgehalt (frei und gesamt), Brom, Alkalinität und Cyanursäure. Diese Werte stehen schnell zur Verfügung und werden digital angezeigt, ein Vergleich mit Farbskalen entfällt und erleichtert das Ablesen der Messwerte.


Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Mythen und Vorurteile zur Wasseraufbereitung sind in erster Linie auf mangelnde Kenntnis der chemischen Vorgänge in einem Pool zurückzuführen. Diese sachlich unbegründeten Mythen können zu Fehlern in der Wasserpflege führen, und dadurch den Badekomfort beeinträchtigen. Unsere Experten aus der Abteilung Forschung und Entwicklung haben sich mit den häufigsten Fragen auseinandergesetzt. Dank deren Know-how und Fähigkeit, Sachverhalte anschaulich zu erklären versetzen wir Sie in die Lage, Richtiges von Falschem zu unterscheiden!
 

Starker Chlorgeruch wird durch zu viel Chlor im Wasser verursacht

Falsch!
Das ist der vielleicht am weitesten verbreitete Mythos. In Wirklichkeit ist es jedoch ganz anders. Ein starker Chlorgeruch entsteht oft durch zu wenig Chlor im Wasser. Es wird fälschlicherweise vermutet dass der unangenehme Geruch, den man oft mit Chlor behandelten Pools und Whirlpools verbindet, auf einen Überschuss an Chlor im Wasser zurückzuführen ist. In den meisten Fällen ist er aber auf einen Mangel an Chlor zurückzuführen. Denn Chlor reagiert mit den Verunreinigungen im Wasser und bildet Chloramine. Und diese Chloramine verursachen den charakteristischen, stechenden Chlorgeruch. In einem zweiten Reaktionsschritt werden diese Moleküle durch das Chlor zerstört. Ist das gesamte Chlor jedoch durch die Zerstörung von Verunreinigungen bereits verbraucht worden, kann es die Chloramine in einem zweiten Schritt nicht mehr zerstören.

Unser Tipp
Um diese Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollte in Ihrem Pool durchgehend ein Wert von 0,5 bis 1 mg/l an freiem Chlor vorhanden sein. Bei starker Nutzung des Pools oder nach einem Gewitter ist es oft notwendig, eine Stoßchlorung durchzuführen, z. B. unter Verwendung von Chloryte® . Dieses BAYROL-Produkt besteht aus reinem, hochkonzentriertem anorganischem Chlorgranulat zur sofortigen und effizienten Stoßbehandlung. Bei Problemen mit der Wasserpflege geben Sie 150 g Chloryte® pro 10 m³ direkt ins Wasser. Das anorganische Chlorgranulat erhöht schnell und effektiv den Aktivchlorgehalt im Wasser und verhindert somit die Bildung eines Biofilms, der das Auftreten von Chloraminen begünstigt.

Produktempfehlung  

Die Poolwände und -böden werden durch eine Zersetzung der Beschichtung rau

Falsch!
Die Wände und der Boden des Pools sind rau, da das Wasser zu hart ist und sich Kalkablagerungen auf den Pooloberflächen gebildet haben. Je nach Wohnort ist das Wasser mehr oder weniger hart und kalkhaltig. Kalk zeigt sich durch Ablagerungen an den Oberflächen in Form von weißen oder grauen, mehr oder weniger rauen Flecken. Kalkablagerungen an den Poolwänden oder den Stufen im Pool entstehen meist durch einen zu hohen pH-Wert.

Unser Tipp
Entfernen Sie Kalkablagerungen immer sofort, und bevor diese hart werden. Dazu muss der pH-Wert gemessen und bei Bedarf zwischen 7,0 und 7,4 eingestellt werden. Entfernen Sie den Kalk von Boden und Wänden mit einer Bürste, und saugen Sie die Ablagerungen mit einem Bodensauger ab. Sollte sich der Kalk nicht mit der Bürste lösen lassen, senken Sie den Wasserspiegel bis unter die Ablagerungen, und beseitigen Sie ihn mit Decalcit Becken. Dieses Reinigungsgel von BAYROL entfernt hartnäckige Kalkablagerungen, Rostablagerungen und Flecken an den Wänden und am Beckenboden. Durch diese Maßnahme wird zudem die das Anhaften von Algen an den Oberflächen verhindert, und für eine gleichbleibend hohe Wasserqualität gesorgt.

Produktempfehlung  

Poolwasser braucht nicht gefiltert zu werden

Falsch!
Im Gegenteil! Die Filtration ist die Lunge des Pools und macht 80 % der Wasserpflege aus. Durch das Filtern des Wassers wird ein Großteil der Verunreinigungen aus dem Becken entfernt und es wird Bewegung erzeugt, wodurch das Wachstum von Algen und Bakterien verringert wird. Die Filtration ist daher von entscheidender Bedeutung, und ist die Grundlage für eine optimale Wasserpflege.

Unser Tipp
Verwenden Sie ein hochwertiges Filtermedium wie Filtersand oder Filterglas. Von Filterbällen raten wir aufgrund des hohen Wartungsaufwandes generell ab!

Produktempfehlung  

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Eine unzureichende Pflege kann sich schädlich auswirken

Eine unzureichende Pflege kann sich nicht nur schädlich auf Ihre Gesundheit auswirken, sondern auch auf den Pool und seine Ausstattung: Ein falsch eingestellter pH-Wert verursacht Hautirritationen und vermindert die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels. Wenn keine Desinfektion durchgeführt wird vermehren sich Bakterien, die für Gesundheit und Ausstattung schädlich sind. Algen verursachen eine grüne Verfärbung des Wassers und schädigen die Pooloberfläche. Kalk macht Wände rau und beeinträchtigt die Filtration.

Um Ihren Pool bestmöglich nutzen und die ganze Saison über sauberes und gesundes Wasser genießen zu können, sollten Sie ein paar einfache Regeln bei der physikalischen und chemischen Wasseraufbereitung beachten.


Pflegen Sie Ihren Pool physikalisch und chemisch

Halten Sie das Wasser durch Filtration in Bewegung

Die Filtration ist die Lunge des Pools und stellt 80 % der Wasserpflege dar.
Deshalb sollte das gesamte Beckenvolumen täglich mehrmals komplett umgewälzt werden. 

Als Faustregel für die tägliche Mindest-Filterlaufzeit gilt: Wassertemperatur geteilt durch 2.
Bei Wassertemperaturen über 30 °C empfehlen wir dringend, rund um die Uhr zu filtern.

Die Auswahl der passenden Filteranlage, wird im Ratgeber-Beitrag "Wie viel Leistung benötigt eine Filteranlage?" beschrieben.
 

Pflegen Sie Ihr Wasser

Durch die Filtration werden die meisten Verunreinigungen über den Filter entfernt. Obwohl die Filtration ein wichtiger Teil der Wasseraufbereitung ist, kann sie nicht alle Verunreinigungen im Filter zurückhalten. Aus diesem Grund ist für eine optimale Wasserqualität der Einsatz von chemischen Produkten erforderlich.
Die Pflegeprodukte von BAYROL ergänzen wirkungsvoll die physikalische Wasserpflege.

Vor der Zugabe des Pflegeprodukts ins Wasser muss das Beckenvolumen bestimmt werden.
Mit einer einfachen Berechnung können Sie bestimmen, wie viele Kubikmeter Wasser Ihr Pool enthält, unabhängig von seiner Form.
 

Reinigen Sie Ihren Pool

Das Geheimnis eines sauberen und gepflegten Pools liegt nicht nur in der Wasserpflege. Reinigen Sie Ihr Becken regelmäßig mindestens einmal pro Woche und bei intensiver Nutzung täglich. Blätter, Insekten und andere Verschmutzungen, die von außen eingetragen werden, müssen regelmäßig entfernt werden.

Kescher, Bodensauger, Bürsten usw. sind für die Poolpflege unverzichtbar. Schmutz, der sich am Beckenboden ansammelt oder im Wasser schwimmt, beeinträchtigt sowohl die Optik als auch den Badekomfort. Der Schmutz begünstigt außerdem die Entwicklung von Algen, das Wachstum von Bakterien und die Bildung von Ablagerungen in den Rohrleitungen.

Für eine noch bessere Wasserqualität:
Entfernen Sie Kalkablagerungen an Poolwänden und -böden mit Decalcit Becken. Reinigen und pflegen Sie die Wasserlinie mit alkalischem Randreiniger, Protect&Shine und Protect&Clean. Vermeiden Sie Kalkablagerungen mit Calcinex.


Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Wie pflege ich meinen Pool vor dem Urlaub?

Die Pflege Ihres Pools muss nicht stressig sein, ganz im Gegenteil! Damit Ihr Poolwasser auch nach dem Sommerurlaub kristallklar bleibt, müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Pool für eine längere Abwesenheit am besten vorbereiten und pflegen.
 

So bereiten Sie Ihren Pool für den Urlaub vor:

1. Pool reinigen
Schmutzablagerungen von Beckenwänden, -boden und Wasserlinie gründlich abbürsten. Auch Skimmer und Skimmerkorb sollten gereinigt werden.

2. Filteranlage reinigen & rückspülen
Sandfilter: Führen Sie zunächst eine Filterrückspülung von ca. 3 Minuten durch. Danach Filter für ca. 30 Sekunden nachspülen (beim Umschalten immer die Filterpumpe ausschalten).
Kartuschenfilter: Kartusche entweder erneuern oder ausbauen und gründlich reinigen.

3. Wasserstand kontrollieren
Überprüfen Sie den Wasserstand und füllen gegebenenfalls mehr Wasser in den Pool. Der Wasserstand sollte sich mindestens in Skimmermitte befinden.

4. Wasserwerte kontrollieren und einstellen
Prüfen Sie den pH-Wert (Idealbereich 7,0 - 7,4) und TA-Wert (80 - 120 mg/L). Falls erforderlich, erhöhen Sie den TA-Wert mit Alca-Plus und korrigieren anschließend den pH-Wert mit pH-Minus oder pH-Plus. Stellen Sie auch sicher, dass der Desinfektionswert im idealen Bereich liegt. Falls der Wert an Desinfektionsmittel zu niedrig ist, führen Sie eine Stoßdesinfektion durch.

5. Wasserdesinfektion sicherstellen
Bei manueller Chlordosierung: Chlorilong® POWER5 bloc eignet sich besonders für die Urlaubspflege. Der 5-Funktionen-Chlorblock pflegt das Poolwasser bei reduzierten Filterlaufzeiten bis zu 3 Wochen und beugt zuverlässig Algenwachstum vor.
Bei automatischen Dosiersystemen: Prüfen Sie, ob die Kanister für die Dauer Ihrer Abwesenheit, ausreichend gefüllt sind.

6. Filterzeit einstellen
Schalten Sie die Filtration nicht ab, sondern lassen Sie diese mit verringerter Filterlaufzeit täglich laufen (halb so lang wie üblich).

7. Pool mit einer Plane abdecken
Idealerweise decken Sie Ihr Schwimmbad mit einer Plane ab. Diese schützt vor Schmutzeinträgen von außen, verringert den Verbrauch von Desinfektionsmitteln und reduziert die Wasserverdunstung.
 

Produktempfehlung



Quelle: BAYROL Deutschland GmbH


Wenn das Poolwasser grün wird und die Wände glitschig sind, deutet dies auf Algenbildung hin.

Glücklicherweise gibt es Lösungen, um solche Probleme zu vermeiden.
Mit einer guten Poolpflege können Sie einer Algenbildung vorbeugen.

Wenn Ihr Pool bereits von Algen befallen ist, können Sie unseren Ratgeber-Beitrag "Grünes Wasser / Algen im Pool... was tun?" zu Rate ziehen.
Dort wird beschrieben, wie Ihr Poolwasser nach Algenbefall wieder klar wird.
 

Ursachen für Algenwachstum und vorbeugende Maßnahmen:

Was sind die Ursachen für grünes Wasser?

Algenwachstum im Pool wird durch verschiedene Faktoren verursacht, die zusätzlich die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels beeinträchtigen können.

Die Vermehrung mikroskopischer Algen im Becken kann zahlreiche Ursachen haben, die sowohl technischer, klimatischer oder auch menschlicher Natur sein können. In Kombination beschleunigen diese Faktoren den Algenwachstum.
 

Zu hoher pH-Wert

Eine Ursache für das Auftreten von Algen ist ein Säure-Base-Ungleichgewicht des Wassers. Mit einer pH-Messung können Sie feststellen, ob das Wasser zu sauer (pH-Wert zu niedrig) oder zu basisch (pH-Wert zu hoch) ist. In der Regel begünstigt ein pH-Wert von über 7,6 die Vermehrung von Algen. Wenn Wasser von Natur aus sehr kalk- oder säurehaltig ist kann es sein, dass Sie es häufiger wieder ins Gleichgewicht bringen müssen. Auch mineralienreiches Wasser mit Spurenelementen fördert das Wachstum von Algen.

Lösung:
Kontrollieren Sie vor jeder Zugabe von Pflegeprodukten den pH-Wert. Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert minimiert die Wirkung der Pflegeprodukte und begünstigt Algenbildung. Der ideale pH-Wert des Wassers liegt zwischen 7,0 und 7,4.
 

Klimatische Faktoren

Höhere Wassertemperaturen können einen weiteren Risikofaktor darstellen. Zudem begünstigen unbeständiges und gewittriges Wetter, starker Regen oder organische Einträge von außen (Blätter, Äste, Sporen) Algenwachstum im Becken. Darüber hinaus wird Chlor unter Hitze- bzw. Sonneneinwirkung schneller verbraucht.

Vorbeugende Maßnahmen:
Führen Sie regelmäßig einmal die Woche eine Rückspülung Ihres Filters durch, um dadurch dem Becken Frischwasser zuzuführen. Prüfen und korrigieren Sie speziell nach einem Gewitter den pH-Wert. Unter den genannten Bedingungen ist es ratsam, die Chlor-Dosiermenge zu erhöhen, um Probleme bei der Wasseraufbereitung zu vermeiden. 
 

Technische Faktoren

Eine Verschmutzung des Filters oder eine zu kurze tägliche Filterlaufzeit können zu Grünalgen führen. Auch ein Defekt oder eine Störung der Filterpumpe können Algenprobleme verursachen.

Tipps und Tricks:
Wenn Ihr Pool mit einem Sandfilter ausgestattet ist, überprüfen Sie regelmäßig das Manometer, an dem Sie einen möglichen Defekt des Filters ablesen können. Führen Sie mindestens einmal pro Woche eine Filter-Rückspülung zwischen 3 - 5 Minuten durch, bzw. so lange, bis das Sichtglas des Filters wieder klares Wasser zeigt. 
Wenn Ihr Pool mit einem Kartuschenfilter ausgestattet ist, reinigen Sie die Kartusche häufiger, da sie schnell verstopfen kann, vor allem bei Verwendung eines Flockmittels. 
Tauschen Sie das Filtermedium bzw. die Filterkartusche in regelmäßigen Abständen aus.
 

Menschliche Faktoren

Eine intensive Nutzung des Pools durch eine hohe Anzahl an Personen kann das Wachstum von Algen verstärken. Denn Badende verunreinigen das Wasser auf "natürliche" Weise durch den Eintrag von Stoffen wie Schweiß, Haare, Sonnencreme usw. Aber auch eine unzureichende Reinigung des Beckens kann zur Algenbildung führen. Durch nicht entleerte Skimmerkörbe, unzureichenden Einsatz eines Keschers oder mechanischen oder elektrischen Reinigers, sowie angesammelte Pflanzenreste auf dem Beckenboden kann es zu einem Anstieg des Phosphatwerts kommen. Phosphate sind eine ideale Nahrung für Algen.

Einfache Lösungen:
Reinigen Sie den Pool wenn möglich einmal pro Woche, am bequemsten mit dem Einsatz eines elektrischen Bodensaugers. Bei starker Nutzung des Pools (z. B. durch Kinder) empfiehlt sich  die Verwendung eines Fußbeckens, um Laub, Erde und Staub vor Benutzung des Pools zu entfernen. Unsere Empfehlung: duschen Sie vor dem Sprung ins Wasser ausgiebig.
 

Algen – Möglicherweise liegt es am Phosphatgehalt

Wenn es Ihnen nicht gelingt, Algen dauerhaft aus Ihrem Pool zu entfernen, liegt dies möglicherweise an einem zu hohen Phosphatgehalt.

Phosphate, die vom Regen, Pflanzenteilen oder Badenden ins Poolwasser eingeführt werden, versorgen Algen mit Nahrung und fördern somit deren Wachstum. Ab einer bestimmten Phosphatkonzentration im Poolwasser vermehren sich Algen explosionsartig, und lassen sich dann nur noch schwer entfernen. Ein Phosphatwert über 0,1 mg/l verringert die Wirksamkeit herkömmlicher Chlorprodukte und Algenschutzmittel.

Sie haben überschüssiges Phosphat im Pool ?
Für alle Pools, die aufgrund von erhöhten Phosphatwerten häufig Algenprobleme haben, bieten wir Nophos an, eine neue hochkonzentrierte Flüssigkeit, die mit allen Pflegemethoden und Filtersystemen kompatibel ist. Mit diesem Mittel wird den Algen die Nahrung entzogen, und somit die Wirkung von Desinfektionsmitteln und Algenverhütungsmitteln verstärkt. Mit Nophos werden Phosphate gebunden, im Filter zurückgehalten und bei der nächsten Rückspülung entfernt.

Als kurative Maßnahme
Geben Sie bei wiederkehrenden Algenproblemen oder hohem Phosphatgehalt im Wasser (> 0,1 mg/l) 50 ml Nophos auf 10 m³ Wasser direkt in den Skimmer. Bei Kartuschenfiltern, dosieren Sie Nophos bei laufender Umwälzpumpe an mehreren Stellen direkt ins Becken. Ist die Phosphatkonzentration nach der Behandlung immer noch hoch, wiederholen Sie die Zugabe. 

Als vorbeugende Maßnahme
Wenn Ihr Pool mit einem Kartuschenfilter ausgestattet ist, dosieren Sie einmal pro Woche 20 ml pro 10 m³ bei laufender Filterpumpe direkt ins Becken, idealerweise vor den Einlaufdüsen, und am besten abends nach dem Baden. Wenn Ihr Pool mit einem Sandilfter ausgestattet ist, geben Sie Superflock Plus in Ihren Skimmerkorb. Superflock Plus ist eine spezielle Flockmittelkartusche mit Lanthan für Sandfilter, welches zuverlässig Phosphate aus dem Wasser entfernt. Zusätzlich ist Superflock Plus ein hocheffektives Flockmittel und hält das Poolwasser jederzeit kristallklar.

Produktempfehlung
 

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Welche Anzeichen deuten auf ein Algenproblem hin?

Grüne, glitschige Beläge an Boden und Beckenwänden.
Ursache: Auf der Pooloberfläche haben sich grüne Algenbeläge gebildet.

Das Wasser im Pool ist grün und trüb.
Ursache: Algen führen zu Wassertrübungen und Verfärbungen im Poolwasser.

Das Wasser ist grün und milchig, ich sehe den Boden des Pools nicht mehr.
Ursache: Sie haben ein Algenproblem und sollten schnell handeln.
 

So wird das Poolwasser wieder klar:

1. Algen und Schmutzablagerungen entfernen

Bürsten Sie die Algen mechanisch von Boden, Wänden und Skimmer ab und entfernen sie möglichst vollständig mithilfe eines mechanischen oder elektrischen Bodensaugers, sowie durch Filtration
 

2. Sandfilterreinigung und -desinfektion

Führen Sie eine gründliche Filterrückspülung von ca. 3 Minuten durch.
Reinigen und desinfizieren Sie den Sandfilter mit Filterclean Tab. Danach lassen Sie die Filterpumpe 12 Stunden laufen.
Anschließend führen Sie eine erneute Rückspülung des Filters durch. Bei Kartuschenfilteranlagen erneuern Sie die Kartusche, oder bauen sie aus und reinigen sie gründlich.
 

3. pH-Wert einstellen

Überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein.
Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert führt zu Hautirritationen & Augenreizungen und die Poolpflegemittel verlieren an Wirkung.

Produktempfehlung  

4. Stoßchlorung durchführen

Nur der durch die Stoßchlorung erzielte hohe Chlorgehalt kann die Schleimhülle der Algen durchdringen und die Algen abtöten.

Produktempfehlung  

5. Flockung und Trübungsentfernung

Legen Sie eine Flockkartusche in den Skimmer und filtern Sie die nächsten 24 Stunden ununterbrochen.
Superflock Plus entfernt feinste Trübstoffe und sorgt für kristallklares Wasser (nur bei Filteranlagen mit Sand oder Filterglas).
Bei Kartuschenfiltern, verwenden Sie einen flüssigen Trübungsentferner.

Produktempfehlung  

6. Filterrückspülung

Führen Sie erneut eine Filterrückspülung durch und prüfen Sie den Chlorgehalt.
Wenn der Gehalt an freiem Chlor 24 Stunden nach der Stoßchlorung unter 1,5 mg/l liegt, wiederholen Sie die Stoßchlorung.
 

7. Algenverhütung

Nach erfolgreicher Stoßchlorung geben Sie zur verbesserten Vorbeugung gegen Algen Desalgin® oder Desalgin® Jet zu.
Das präventiv wirkende Antialgen-Konzentrat dient zur Verhinderung von Algenwachstum und reduziert damit die Zugabe von Desinfektionsmitteln.

Produktempfehlung  

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Wie erkenne ich, ob ein Problem wegen einer zu geringen Chlordosierung vorliegt?

Meine Augen und meine Nase jucken
Ursache: Eine zu geringe Chlordosierung und / oder ein schlecht eingestellter pH-Wert können Reizungen verursachen.

Das Wasser riecht stark nach Chlor
Ursache: Infolge zu geringer Chlordosierung werden organische Belastungsstoffe nicht vollständig abgebaut und bilden Chloramine.

 

Wirksame Maßnahmen gegen Chloramine:

1. TA-Wert einstellen

Überprüfen Sie den TA-Wert mit den Teststreifen Quicktest oder dem elektronischen Pooltester und stellen ihn mithilfe von Alca-Plus® auf den Idealwert von 80-120 mg/l ein.
Die Einstellung der Alkalinität verhindert pH-Wert Schwankungen und bringt das Wasser ins Gleichgewicht.

Produktempfehlung  

2. pH-Wert einstellen

Überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein.
Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert führt zu Hautirritationen & Augenreizungen und die Poolpflegemittel verlieren an Wirkung.

Produktempfehlung  

3. Stoßdesinfektion durchführen

Führen Sie eine Stoßchlorung durch, um alle für die Chloramine verantwortlichen Mikroorganismen und Partikel zu neutralisieren.

Produktempfehlung  

4. Sandfilterreinigung und -desinfektion

Führen Sie eine gründliche Filterrückspülung von mindestens 3 Minuten durch. Danach lassen Sie die Filterpumpe 12 Stunden laufen. Anschließend führen Sie eine erneute Rückspülung des Filters durch. Bei Kartuschenfilteranlagen erneuern Sie die Kartusche, oder bauen sie aus und reinigen sie gründlich. 
 

5. Erhöhen Sie die Frischwasserzufuhr

Durch längeres Rückspülen und desinfizieren Sie den Filter mit Filterclean Tab in Zukunft regelmäßig.
Auch ein Kartuschenfilter sollte während der Saison einmal die Woche gereinigt werden.
 

6. Flockung und Trübungsentfernung

Legen Sie eine Flockkartusche in den Skimmer. Superflock Plus entfernt feinste Trübstoffe und sorgt für kristallklares Wasser (nur bei Filteranlagen mit Sand oder Filterglas).
Bei Kartuschenfiltern, verwenden Sie einen flüssigen Trübungsentferner.

Produktempfehlung  

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Welche Anzeichen deuten auf dieses Problem hin?

Die Beckenwände sind rau.
Ursache: Kalkablagerungen haben sich gebildet.

Das Wasser ist trüb und milchig.
Ursache: Typischerweise ist auch der pH-Wert zu hoch.

 

So wird das Poolwasser wieder klar:

1. Kalkbeläge von Wänden / Boden entfernen

Bürsten Sie zuerst den Kalk mechanisch von Boden und Wänden ab. 
 

2. Ausgefallenen Kalk absaugen

Saugen Sie den ausgefallenen Kalk am Beckenboden mit einem Bodensauger ab. Wenn sich der Kalk mechanisch nicht entfernen lässt, lassen Sie das Wasser ab und reinigen den Boden und die Wände mit Decalcit Becken.

Produktempfehlung  

3. Pool befüllen

Nach der gründlichen Reinigung können Sie das Becken wieder befüllen.
 

4. pH-Wert einstellen

Überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein. Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert führt zu Hautirritationen & Augenreizungen und die Poolpflegemittel verlieren an Wirkung.

Produktempfehlung  

5. In Zukunft

Geben Sie gleich nach der Beckenbefüllung Calcinex zu. Dadurch werden derartige Kalkausfällungen verhindert. Kontrollieren Sie regelmäßig den pH-Wert und korrigieren ihn bei Bedarf.

Produktempfehlung  

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Welche Anzeichen deuten auf dieses Problem hin?

Das Wasser ist trüb, milchig
Ursache: Zu viele organische Belastungsstoffe, zu wenig Desinfektionsmittel. Möglicherweise ist der Filter verschmutzt. 

Das Wasser riecht unangenehm.
Ursache: Mikroorganismen (Bakterien und Viren) haben sich im Wasser entwickelt

 

So wird das Poolwasser wieder klar:

1. Pool reinigen

Bürsten Sie die Beläge mechanisch von Boden und Wänden ab, wirbeln sie auf und saugen sie ab.
 

2. Sandfilterreinigung und -desinfektion

Führen Sie eine gründliche Filterrückspülung von ca. 3 Minuten durch. Danach lassen Sie die Filterpumpe 12 Stunden laufen. Anschließend führen Sie eine erneute Rückspülung des Filters durch. Bei Kartuschenfilteranlagen erneuern Sie die Kartusche, oder bauen sie aus und reinigen sie gründlich.
 

3. pH-Wert einstellen

Überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein.
Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert führt zu Hautirritationen & Augenreizungen und die Poolpflegemittel verlieren an Wirkung.

Produktempfehlung  

4. Stoßchlorung durchführen

Führen Sie eine Stoßchlorung mit Chlorifix®, Chloriklar® oder Chloryte® durch.

Produktempfehlung  

5. Flockung und Trübungsentfernung

Legen Sie zur besseren Trübungsentfernung eine Superflock Plus-Kartusche in den Skimmer (nur bei Sandfiltern).
Bei Kartuschenfiltern verwenden Sie Superklar. Lassen Sie die Umwälzpumpe für mindestens 24 Stunden durchgehend laufen, bzw. bis das Wasser wieder klar ist.

Produktempfehlung  

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Wie erkenne ich, ob ein Problem mit Eisen vorliegt?

Das Poolwasser hat sich nach Zugabe eines Desinfektionsmittels verfärbt.
Folge: Es wurde grünlich/bräunlich

Das Füllwasser stammt zum Teil aus einem Brunnen
Problem: Brunnenwasser weist oft einen höheren Eisengehalt auf
 

So wird das Poolwasser wieder klar:

1. pH-Wert einstellen

Überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein. Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert führt zu Hautirritationen & Augenreizungen und die Poolpflegemittel verlieren an Wirkung.

Produktempfehlung  

2. Stoßchlorung durchführen

Führen Sie eine Stoßchlorung durch, um das gesamte Eisen im Wasser zu oxidieren.

Produktempfehlung  

3. Flockungsmittel zugeben

Legen Sie eine Superflock Plus Kartusche in den Skimmer, um das Eisen zu binden. 

Produktempfehlung  

4. Filtern, Filtern, Filtern

Lassen Sie die Umwälzpumpe mindestens 24 Stunden durchgehend laufen bis das Wasser wieder klar ist.
Wenn das Wasser nach erneuter Rückspülung noch nicht völlig klar ist, legen Sie nochmals eine Superflock Plus-Kartusche in den Skimmer.
 

5. In Zukunft

Geben Sie gleich nach Befüllung Calcinex® zu. Dadurch werden Wasserverfärbungen durch Metalle verhindert.

Produktempfehlung

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Wie erkenne ich, ob ein Problem mit Kupfer-Ionen vorliegt?

Das Poolwasser wurde metallisch blau, mit einem spiegelnden Effekt
Ursache: Ein Produkt oder eine Substanz, die dem Wasser zugeführt wurde, enthält Kupfersulfat.

Nach dem Baden weisen die Haare einen grünlichen Schimmer auf
Ursache: Kupfersulfat hat auf helle Haare eine färbende Wirkung.  

 

So wird das Poolwasser wieder klar:

1. pH-Wert zwischen 7,5 bis 7,8 anheben

Ein höherer pH-Wert führt zu einer einfacheren Entfernung des Kupfers mithilfe des Flockmittels.

Produktempfehlung  

2. Flockmittel zugeben

Legen Sie eine Superflock Plus-Kartusche in den Skimmer um das im Wasser vorhandene Kupfer zu binden. 

Produktempfehlung  

3. Filtern Sie das Wasser gründlich

Lassen Sie die Umwälzpumpe 24 Stunden durchgehend laufen bis das Wasser wieder klar ist. Danach reinigen Sie den Filter.
 

4. Sollte das Wasser immer noch nicht sauber sein

legen Sie erneut eine Superflock Plus Kartusche in den Skimmer.
 

5. pH-Wert senken

Reduzieren Sie den pH-Wert wieder auf 7,0 - 7,4 mit pH-Minus.

Produktempfehlung  

6. Verwenden Sie immer Algizide ohne Kupfersulfat

wie Algicid Super.

Produktempfehlung

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH


Pool Überwinterung / Auswinterung

 

Den Pool für die neue Badesaison vorbereiten

Bevor Sie in die neue Badesaison starten können, müssen noch ein paar Vorarbeiten geleistet werden. Es ist wichtig, den Pool in Betrieb zu nehmen, bevor Algen oder Verunreinigungen entstehen. Ein guter Zeitpunkt zum Öffnen des Pools ist eine Wassertemperatur über 15°C.
 

So gelingt der Start in die Poolsaison:

1. Pool entleeren und reinigen

Einmal pro Jahr, vorzugsweise im Frühjahr, sollte ein Freibecken entleert und gründlich gereinigt werden. Selbst wenn das Wasser optisch einwandfrei wirkt müssen Wände, Boden und Filtersand von Schmutz und Kalk befreit werden.
 

2. Kalk und Schmutzablagerungen entfernen

Die Reinigung sollte direkt nach dem Ablassen des Wassers erfolgen, damit die Ablagerungen nicht antrocknen.

Produktempfehlung  

3. Neubefüllung

Geben Sie ab mittelhartem Wasser unmittelbar nach der Beckenbefüllung einen Härtestabilisator zu, um Kalkausfällungen zu vermeiden.

Produktempfehlung  

4. TA-Wert einstellen

Ist der TA-Wert niedriger als 80 mg/L stellen Sie ihn mithilfe von Alca-Plus® auf den Idealwert von 80 bis 120 mg/L ein. Die Einstellung der Alkalinität verhindert pH-Wert Schwankungen und bringt das Wasser ins Gleichgewicht. Ein TA-Wert über 120 mg/L ist unproblematisch.

 Produktempfehlung  

5. pH-Wert einstellen

Der ideale pH-Wert von Poolwasser liegt zwischen 7,0 und 7,4. Ein zu hoher oder zu niedriger pH-Wert führt zu Hautirritationen und Augenreizungen und die Poolpflegemittel verlieren an Wirkung.

Produktempfehlung  

6. Sandfilterreinigung und -desinfektion

Führen Sie zunächst eine gründliche Filterrückspülung von ca. 5 min. durch. Anschließend öffnen Sie den Filterkessel und prüfen nach, ob der Filter verkalkt oder verschmutzt ist. Bei verkalktem Filtermaterial verwenden Sie den sauren Reiniger Decalcit Filter.

Produktempfehlung  

7. Stoßchlorung durchführen

Die Stoßdesinfektion beseitigt alle vorhandenen Bakterien, mögliche Krankheitserreger und Trübungen.

Produktempfehlung  

8. Algenwachstum vorbeugen

Wir empfehlen eine rechtzeitige Vorbeugung gegen Algenwachstum zur Vermeidung von Wasserproblemen durch Algenbefall.

Produktempfehlung  

9. Flockung und Trübungsentfernung

Für kristallklares Wasser legen Sie eine Flockmittelkartusche Superflock Plus in den Skimmer (nur bei Filteranlagen mit Sand oder Filterglas). Bei Kartuschenfiltern verwenden Sie einen flüssigen Trübungsentferner.

Produktempfehlung  

10. Dauerdesinfektion

Beginnen Sie jetzt mit der Dauerdesinfektion (Chlorilong® Chlortabletten wenn der Pool mit Chlor behandelt wird).

Produktempfehlung

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH
 

Wenn der Winter kommt, ist es notwendig, Ihren Außenpool in den Winterschlaf zu versetzen: die sogenannte Überwinterung. Dieser Schritt ist unerlässlich im Pflegezyklus eines Außenbeckens. Die richtige Überwinterung schützt Ihren Pool vor Schäden und erleichtert die Wiederinbetriebnahme im Frühjahr.

Unsere Experten erklären Ihnen, wie Sie Ihren Pool am besten überwintern und stellen Ihnen die beiden Überwinterungsmethoden vor: die traditionelle, passive Überwinterung, und die dynamische, aktive Überwinterung.
 

Warum ist die Überwinterung notwendig ?

Es ist wichtig, am Ende der Saison den Pool und das gesamte Zubehör zu schützen. Um sicherzustellen, dass Sie nach den Wintermonaten Ihren Pool in einem perfekten Zustand vorfinden, sind bestimmte Maßnahmen erforderlich.

Dazu zählt die Zugabe eines Überwinterungsmittels. Kalkablagerungen oder Algenwachstum werden von vornherein unterbunden. Dies erspart viel Arbeit im Frühjahr und verhindert Beschädigungen des Pools.

Entgegen der allgemeinen Annahme reicht es nicht aus, den Pool im Winter einfach mit einer Plane abzudecken. Dies ist nur eine von mehreren Überwinterungsmaßnahmen. Zudem ist die Abdeckung mit einer Plane für eine gute Überwinterung nicht unbedingt erforderlich.

Wir stellen Ihnen zwei sehr unterschiedliche Überwinterungsmethoden vor: die traditionelle oder „passive“ Überwinterung, und die dynamische oder „aktive“ Überwinterung. Entscheiden Sie sich für die Methode, die besser an Ihre Bedürfnisse angepasst ist.
 

Wann und wie sollte man den Pool winterfest machen?

Warten Sie, bis die Wassertemperatur unter 15°C gesunken ist, um mit der Einwinterung zu beginnen.

Vorher sollte man nicht mit der Überwinterung beginnen, weil Bakterien und Mikroorganismen bei Wassertemperaturen unter 15°C nicht mehr die geeigneten Bedingungen vorfinden, um sich zu vermehren.

Oberhalb dieses Temperaturbereiches besteht die Gefahr, dass sich Algen vermehren und der Reinigungsaufwand im Frühjahr deutlich aufwendiger wird.
 

Pool winterfest machen: Alle Schritte im Überblick 

Die Überwinterung ist der beste Zeitpunkt, den noch gefüllten Pool grundlegend zu reinigen (Wände, Wasserlinie, Skimmer, Vorfilter), sowie den Filter zu entkalken und bei Bedarf zu desinfizieren.

Alle Verunreinigungen sollten vor dem Hinzugeben des Überwinterungsmittels mit einer Stoßchlorung entfernt werden. Dadurch bleibt das kristallklare Wasser für eine einfache Inbetriebnahme im Frühjahr erhalten.

Zusammengefasst:
  • Reinigen Sie gründlich Ihren Pool und entkalken Sie Ihren Filter
  • Entfernen Sie Verunreinigungen mit einer Stoßchlorung
  • Geben Sie ein Überwinterungsmittel hinzu  
  • Decken Sie Ihren Pool mit einer Plane ab

Ohne Überwinterungsmittel wird Ihr Wasser grün, und die Inbetriebnahme deutlich schwieriger. Es besteht die Gefahr, dass Algen und abgelagerter Kalk zu hartnäckigen Flecken auf der Pooloberfläche führen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie ein Überwinterungsmittel verwenden.

Durch die Zugabe des Überwinterungsmittels werden hartnäckige Kalkablagerungen und die Vermehrung von Algen vermieden. Das Wintermittel ist mit allen Pflegemethoden und Filterarten kompatibel.
 

Passive oder aktive Überwinterung: Unterschiede und Anwendung

Sie entscheiden welche Überwinterungsmethode am besten zu Ihnen passt. Je nach geografischer Lage, Art des Beckens und Ihren Bedürfnissen können Sie zwischen zwei Überwinterungsmethoden wählen: der traditionellen Überwinterung, die als "passiv" bezeichnet wird, und der dynamischen Überwinterung, die als "aktiv" bezeichnet wird.
 

Passive Überwinterung

  • Sie möchten sich im Winter nicht um die Pflege Ihres Pools kümmern
  • Sie möchten verhindern, dass Ihre Ausrüstung bei Frost beschädigt wird
  • Sie möchten das Filtersystem Ihres Beckens völlig stilllegen
 

Bei dieser Methode werden Filteranlage und Wasseraufbereitung vollkommen gestoppt.

Die passive Überwinterung ist die am häufigsten verwendete Methode.
Bei dieser Vorgehensweise wird das Filtersystem des Pools völlig stillgelegt, die Rohrleitungen werden geleert und Eisdruckpolster werden ins Becken gegeben, um bei Frost den Eisdruck auf die Beckenwände zu verhindern.

Die passive Überwinterung eignet sich am besten für Gegenden mit starken Frostperioden und für Poolbesitzer die ihr Schwimmbecken über den Winter nicht nutzen und pflegen möchten.
 

Im Zuge einer klassischen Überwinterung wird empfohlen, das Becken zumindest teilweise gefüllt zu überwintern.

So ist es besser vor Witterungseinflüssen geschützt. Der Wasserdruck im gefüllten Becken kompensiert den Druck des umliegenden Erdreichs und des Grundwassers auf den Beckenkörper, und wirkt einem Eindrücken der Beckenwände bzw. einem Anheben/Aufschwimmen des Beckens entgegen. Das Becken ist zudem besser vor hineinfallenden Gegenständen geschützt.

» Schritt für Schritt Anleitung
 

Aktive Überwinterung

  • Sie möchten das ganze Jahr lang kristallklares und hygienisch reines Wasser genießen
  • Sie möchten im Sommer wie im Winter den Blick auf Ihren Pool genießen
  • Sie möchten die Inbetriebnahme Ihres Beckens für die nächste Saison erleichtern
  • Sie genießen Ihren Pool das ganze Jahr! Das Schwimmbecken bleibt in Betrieb, allerdings mit reduzierter Filterlaufzeit

Im Gegensatz zur passiven Überwinterung wird bei der aktiven Überwinterung der Pool nicht völlig stillgelegt. Das Filtersystem ist weiterhin täglich mindestens 4 Stunden im Betrieb, mindestens aber während der Zeit, in der Frostgefahr besteht. Für die Wasserpflege sowie die Vorbeugung von Kalkablagerungen und Algenwachstum sollte ein Überwinterungsmittel zugegeben werden.

Die Vorbereitung des Beckens für den Winter ist oft mühsam. Bei einer aktiven Überwinterung ist dies nicht mehr erforderlich, und die Inbetriebnahme im Frühjahr geht deutlich schneller.

Das Beckenwasser kann zu Beginn des Frühjahrs weiter verwendet werden, da es regelmäßig gefiltert wurde. Dagegen erfordert die passive Überwinterung eine lange und aufwendige Aufbereitung bei der Inbetriebnahme des Beckens im Frühling!

Die aktive Überwinterung eignet sich für Regionen mit milden Wintern und Poolbesitzer, die auch während des Winters den Blick auf ihren Pool genießen möchten.

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt empfehlen wir, die Umwälzpumpe rund um die Uhr in Betrieb zu lassen, damit es zu keiner Eisbildung in den Rohrleitungen kommen kann.

Wenn alle Schritte der aktiven Überwinterung eingehalten werden, bleibt Ihr Pool das ganze Jahr über in Ihrem Blickfeld.

» Schritt für Schritt Anleitung
 

Pool Überwinterung für Salzwasserpools

Die Einwinterung Ihres Salzwasserpools ist ein essentieller Schritt, um sicherzustellen, dass Ihr Schwimmbecken und Ihre Salzelektrolyseanlage den Winter ohne Schäden überstehen.

Schützen Sie Ihre Poolausstattung und verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Elektrolysezelle!

Sollte man die Salzelektrolyseanlage während der Überwinterung abschalten?
Wenn Sie einen Automatic SALT, Salt Relax PRO oder Salt Relax POWER besitzen, schaltet sich das Gerät bei einer Wassertemperatur unter 15 °C automatisch aus. Es hängt daher von Ihrem Modell ab, denn jedes Gerät hat seine eigenen spezifischen Merkmale. Welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihrer Salzelektrolyse oder wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Hersteller.

Wenn Sie sich für die passive Überwinterung entscheiden, entleeren Sie das Zellengehäuse.
Entfernen Sie die Glaselektroden (pH / Redox-Elektrode) aus der Halterung und verschließen Sie die Einschrauböffnungen. Lagern Sie die Elektroden feucht und frostfrei, am besten im mitgelieferten Köcher.
 

Produktempfehlung



Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Woher weiss ich, ob die passive Überwinterung für mich geeignet ist?

1. Sie möchten sich im Winter nicht um die Pflege Ihres Pools kümmern
2. Sie möchten verhindern, dass Ihre Ausrüstung bei Frost beschädigt wird
3. Sie möchten das Filtersystem Ihres Beckens völlig stilllegen

 

Welche Schritte werden bei einer herkömmlichen Überwinterung unternommen?

1. Wassertemperatur unter 15°C

Sobald die Wassertemperatur unter 15°C gesunken ist, sollten Sie mit dem Einwintern Ihres Beckens beginnen. 
 

2. Gründliche Poolreinigung

Reinigen Sie das noch befüllte Becken (Wände, Wasserlinie, Skimmer und Vorfilter).

Produktempfehlung  

3. pH-Wert einstellen

Damit die Pflegeprodukte optimal wirken, überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein.

Produktempfehlung  

4. Filter entkalken

Bei Verkalkungen und Verklumpungen im Sandfilter, benutzen Sie Decalcit Filter. Das Granulat kann, in einer Lösung angesetzt, auch für die Entkalkung von Kartuschenfiltern verwendet werden.

Produktempfehlung  

5. Stoßchlorung durchführen

Führen Sie eine Stoßchlorung durch, damit bereits bestehende Verunreinigungen nicht „überwintert“ werden. Um Materialschäden zu vermeiden, warten Sie mindestens 8 Std. nach der Stoßchlorung, bevor Sie Ihren Pool mit einer Plane abdecken.

Produktempfehlung  

6. Wasserspiegel senken

Den Wasserstand auf frostsicheres Niveau absenken, d.h. unter die oberen Einlaufdüsen (außer im Falle anderweitiger Angaben Ihres Poolbauers oder -herstellers). Entleeren Sie die Außenrohrleitungen und den Filter. Verschließen Sie die Skimmer und Düsen mit den dafür vorgesehenen Verschlussstopfen.

Produktempfehlung  

7. Überwinterungsmittel zugeben

Bellaqua Winterschutz verhindert Algenwachstum und Kalkablagerungen während der Überwinterung. Die Inbetriebnahme im Frühjahr wird somit einfacher, schneller und kostengünstiger.

Produktempfehlung  

8. Eisdruckpolster montieren

um zu vermeiden, dass das Eis Druck auf die Beckenwände ausübt.

Produktempfehlung  

9. Pool mit einer Plane abdecken

Für einen besseren Schutz des Pools empfehlen wir, ihn während des Winters abzudecken. Eine gute, feinmaschige oder durchgängige Plane schützt Ihren Pool zuverlässig vor Laub und anderen Verunreinigungen, die von außen eingetragen werden können. Gerade Laub kann zu Flecken auf den Wänden und dem Boden des Pools führen, die bei der Frühjahrsreinigung nur schwer zu entfernen sind.

Produktempfehlung

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH

Woher weiss ich, ob die aktive Überwinterung für mich geeignet ist?

1. Sie möchten das ganze Jahr lang kristallklares und hygienisch reines Wasser genießen
2. Sie möchten im Sommer wie im Winter den Blick auf Ihren Pool genießen
3. Sie möchten sich die Inbetriebnahme Ihres Beckens in der nächsten Saison sparen

 

Was sind die Maßnahmen einer aktiven Überwinterung?

1. Wassertemperatur unter 15°C

Sobald die Wassertemperatur unter 15°C gesunken ist, sollten Sie mit dem Einwintern Ihres Beckens beginnen. Bei dieser Temperatur finden die Bakterien und Mikroorganismen nicht mehr die geeigneten Bedingungen vor, um sich zu vermehren.
 

2. Gründliche Poolreinigung

Reinigen Sie das noch befüllte Becken (Wände, Wasserlinie, Skimmer und Vorfilter).

Produktempfehlung  

3. pH-Wert einstellen

Damit die Pflegeprodukte optimal wirken, überprüfen Sie den pH-Wert und stellen ihn mithilfe von pH-Minus oder pH-Plus auf den Idealbereich zwischen 7,0 - 7,4 ein.

Produktempfehlung  

4. Filter entkalken

Bei Verkalkungen und Verklumpungen im Sandfilter, benutzen Sie Decalcit Filter. Das Granulat kann, in einer Lösung angesetzt, auch für die Entkalkung von Kartuschenfiltern verwendet werden.

Produktempfehlung  

5. Stoßchlorung durchführen

Führen Sie eine Stoßchlorung durch, damit bereits bestehende Verunreinigungen nicht „überwintert“ werden. Um Materialschäden zu vermeiden, warten Sie mindestens 8 Std. nach der Stoßchlorung, bevor Sie Ihren Pool mit einer Plane abdecken.

Produktempfehlung  

6. Filterzeit einstellen

Lassen Sie die Umwälzpumpe weiterhin täglich 4 Stunden lang laufen bzw. zumindest während des Zeitraums, in dem das Frostrisiko am größten ist. Achtung: Lassen Sie die Umwälzpumpe bei Temperaturen unter 0° C durchgängig laufen, um ein Einfrieren der Rohrleitungen zu verhindern.
 

7. Langzeit-Desinfektionsmittel zugeben

Für die Desinfektion des Poolwassers empfiehlt sich Langzeit-Desinfektionsmittel. 

Produktempfehlung
Chlorilong® POWER 5 bloc (derzeit nicht verfügbar)
 

8. Überwinterungsmittel zugeben

Bellaqua Winterschutz verhindert Algenwachstum und Kalkablagerungen während der Überwinterung. Die Inbetriebnahme im Frühjahr wird somit einfacher, schneller und kostengünstiger. Auch nach der Zugabe von Bellaqua Winterschutz kann noch gebadet werden.

Produktempfehlung

Quelle: BAYROL Deutschland GmbH